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Pressemeldungen

02.05.2011: Radiometrische Exkursion im Sibyllenbad - Wissenschaftler aus ganz Deutschland im Sibyllenbad

Arbeitssicherheit wissenschaftlich gestützt

Er dankte der oberpfälzischen Universität und insbesondere Prof. von Philipsborn für die wissenschaftliche Begleitung bei der Inbetriebnahme des Pilotprojektes sowie des späteren Kurmittelhauses in Neualbenreuth. „Besonderes Augenmerk legte Prof. von Philipsborn stets auf die Arbeitssicherheit und den Schutz der Sibyllenbadmitarbeiter“, so Geiger.

Der ärztliche Leiter des Bades, Prof. Dr. Dr. Wolfgang A. Grunewald, informierte die Exkursionsteilnehmer aus Deutschland und Österreich über die besonderen und einzigartigen Radon-Kohlensäurebäder und deren Wirksamkeit bei rheumatischen Erkrankungen. „Seit über 20 Jahren finden bei uns Rheumatiker, auch bei gleichzeitigen internistischen Problemen, Schmerzlinderung und gewinnen deutlich an Lebensqualität“, führte der Badearzt aus. Prof. Grunewald erläuterte auch jüngste wissenschaftliche Ergebnisse des Kurmittelhauses, die den Wirkungszusammenhang der dortigen Balneotherapie verdeutlichen.

Die Gäste konnten sich anschließend vor Ort in der medizinischen Abteilung über die Wirkung der Radontherapie informieren. Prof. von Philipsborn und Rudolf Geipel stellten dabei verschiedene Vorrichtungen der Radiometrie vor.

Der Leiter des Servicebereiches Koordination Technik, Werner Richt, und Werkleiter Geiger führten die Besucher dann durch Bade- und Wellnesslandschaft, wobei auch ein Einblick in die zahlreichen hautpflegenden und entspannenden Anwendungen im Sibyllenbad gewährt wurde.

Regelmäßige Qualitätsprüfung

Richt erläuterte den Wissenschaftlern zum Abschluss im Technikbereich die Abläufe bei der Förderung und Vorbereitung der Heilwässer für die medizinischen Anwendungen. Der Technikchef beschrieb dabei auch die zahlreichen internen und externen Qualitätsprüfungen, die den einwandfreien und sicheren Medizin- und Badebetrieb sicherstellen. Nicht verkneifen konnte sich während des Rundgangs ein Besucher, den eigenen Geigerzähler an einen Radonwassertank zu halten um dann die angezeigte Radioaktivität als Nachweis der faktischen Anreicherung des Heilwassers zu kommunizieren. Überrascht und sehr beeindruckt zeigten sich die Exkursionsteilnehmer von dem immensen technischen Aufwand, der für den Betrieb der Heilwasserbadelandschaft und des BadeTempels im Sibyllenbad erforderlich ist.

Nach der abschließenden Fachdiskussion im Ausstellungsraum bedankte sich ein Sprecher für den freundlichen und informativen Aufenthalt im Neualbenreuther Kurmittelhaus.

Interessiert folgen die Teilnehmer der „Radiometrischen Exkursion der Universität Regensburg“ den Ausführungen von Technikchef Werner Richt (rechts) im Untergeschoss des Sibyllenbades.

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