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28.07.2011: Sibyllenbad weiter erfolgreich: Auch 2011 mehr Gäste und weniger Defizit - Verbandsversammlung
Verbandsvorsitzender Bezirkstagspräsident Franz Löffler hatte den Werkausschuss und die Verbandsversammlung zur routinemäßigen Halbjahressitzung in die Kreisstadt eingeladen. Werkleiter Gerhard Geiger konnte, wie bereits 2009 und 2010, von einem erfolgreichen Geschäftsbetrieb an der Kurallee berichten.
Zum Halbjahresschluss besuchten fast vier Prozent mehr Gäste den staatl. anerkannten Heilquellenkurbetrieb. Die Zahl der abgegebenen Anwendungen stieg sogar um 17 Prozent. Deutlichen Anteil an dem guten Ergebnis hatte erneut der Kundenbereich Medizin, führte der Sibyllenbadchef aus. „Die ortsgebundenen Heilmittel und unsere Kompetenz in der Medizin bleiben wichtigste Säulen für das gesamte Bad“, so Geiger.
Erfreulich haben sich auch die betriebswirtschaftlichen Kennziffern in Neualbenreuth entwickelt. Deutlicher Umsatzsteigerung stand moderater Kostenanstieg gegenüber so dass das Betriebsdefizit einen Rückgang um 6,2 Prozent im Vorjahresvergleich erfahren hat. Pro Monat hat Sibyllenbad ein operatives Ergebnis von minus 119 Tausend Euro erreicht. Im Vergleich zum Haushaltsplan 2011 steht der Kurbetrieb rund 100 Tausend Euro oder 12 Prozent besser da. Parteiübergreifend gab es bei der öffentlichen Verbandsversammlung Lob für die engagierte und erfolgreiche Arbeit des Sibyllenbadteams.
Zu der für 2012 geplanten Modernisierung fasste das Gremium weitreichende Beschlüsse. So sollen in der Heilwasserbadelandschaft die Becken und die Bodenfliesen erneuert werden und auch die Duschen der Badelandschaft und des Dampfbades komplett saniert werden. Rund eine Million Euro wird alleine in den Themenbereich vorbeugender Brandschutz und Rettungswege investiert. Das Gesamtvolumen der Maßnahmen beläuft sich auf 7,8 Mio. Euro. Damit wird die Modernisierung deutlich teurer als nach einem ersten Konzeptentwurf vorgesehen. Die Mehrbelastung für die Verbandsmitglieder wird in die Haushalte 2012 mit insgesamt rund 1,174 Mio. Euro einfließen, wovon 70 Prozent vom Bezirk der Oberpfalz getragen werden. Verbandsvorsitzender Löffler wies bei der Aussprache darauf hin, dass die Arbeiten nur durchgeführt werden, wenn ausreichende Fördermittel der Regierung einen Teil der Kosten decken. Die Beeinträchtigung des Badebetriebes soll möglichst gering gehalten werden.

Archivbild: Außenansicht Kurmittelhaus