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13. Mai 2020

Auch in der Corona Krise stimmt die Qualität - TÜV Rheinland auditiert erneut Kurmittelhaus Sibyllenbad

Bad Neualbenreuth.  Seit 2008, damals „Vorreiter im Freistaat“, so eine Schlagzeile, verfügt das einzige Kurbad der nördlichen Oberpfalz über ein Qualitätsmanagementsystem mit TÜV-Siegel. Seitdem erfolgt jährlich ein Wiederholungsaudit durch zwei unabhängige Prüfer und weil es heuer im Mai wieder fällig war, wurde Sibyllenbad, diesmal mit leeren Becken und ohne Gäste, der kritischen Prüfung unterworfen.

„Wenn der TÜV das dennoch termingerecht machen kann, gerne“ so die Entscheidung von Sibyllenbadchef Gerhard Geiger und der Leiterin des Qualitätsmanagements, Ursula Stingl als die Frage im Raum stand, ob eine Auditierung angesichts des Corona bedingten Stillstandes im Kurmittelhaus sinnhaft sei. Und so waren Jutta Kämmerer und Ulrich Schulze vom TÜV Rheinland zur Überprüfung  der Normkriterien nach ISO 9001:2015 auch kürzlich zu einem Vororttermin in der Tillenberggemeinde. Beide Auditoren hatten jeweils ein strammes Programm geplant, galt es doch diverse Prozesse und Bereiche aktuell zu hinterfragen und zu prüfen. Von Führungsprozessen, Lenkung und Steuerung des QM Prozesses, Personal, Buchhaltung, Gäste-Information, Medizin, Technik, Kasse, Badelandschaft, Beschaffung, Marketing und Medizin – jeder einzelne Aspekt wurde akribisch analysiert und auf seine Stimmigkeit mit den Vorgaben der DIN Norm abgeglichen.

Für alle Beteiligten, ob Kämmerer, Schulze oder die Mitarbeiter des Kurmittelhaus heuer eine besondere Situation. Gesichtsmaske, Abstand und immer wieder Hände waschen und desinfizieren. Und so war die Pandemie natürlich ein besonderes Thema beim Audit. Reichen die Notfallpläne, ist auch in einer solchen Krise alles an Abläufen sinnhaft  und stimmig, wie läuft die Kommunikation zu den Gästen und im Innenverhältnis?

Aber auch beim  diesjährigen Audit war die zentrale Frage die der Zukunftsgestaltung. Wie kann das Bad Neualbenreuther Haus bei einer stufenweisen Wiederinbetriebnahme langsam und strukturiert hochfahren und was ist im Interesse der Gesundheit von Gästen und Team zu beachten. Natürlich gibt es auch dazu nun einen detaillierten Plan unter Beachtung diverser Interessenslagen und betriebswirtschaftlichen Überlegungen des Kurmittelhauses. „Ich bin jedes Jahr dankbar, dass wir vom TÜV nicht nur kritisch hinterfragt werden sondern auch Hinweise und Tipps erhalten für unsere eigene operative Arbeit – um stets besser zu werden.“, so Sibyllenbadchef Geiger.

Und stolz kann er am Abend das Ergebnis des Audits verkünden: „Die TÜV-Urkunde an der Badekasse zu unserem geprüften Qualitätsmanagementsystem darf ein weiteres Jahr hängen bleiben“.

Sehr bald, so der Diplom-Kaufmann, wolle sein Team von dieser Professionalität auch wieder Gäste und Patienten aus Nah und Fern überzeugen. Einen konkreten Termin konnte er leider aufgrund der derzeitigen Vorgaben aber noch nicht nennen.

Qualitätsprüfung unter besonderen Bedingungen heuer durch den TÜV Rheinland im Sibyllenbad mit positivem Resultat. Darüber freuen sich im Kurmittelhaus (von links): Jutta Kämmerer vom auditierenden TÜV, Werkleiter Gerhard Geiger, Ursula Stingl als Qualitätsmanagementbeauftragte,  Tanja Saller (Gäste-Information) sowie Ulrich Schulze ebenfalls vom TÜV

 

 

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