Dieser Inhalt ist kann erst angezeigt werden, wenn Sie der Verwendung von Cookies zustimmen.
Um den Inhalt zu laden, klicken Sie dazu im Banner ganz unten auf dieser Seite auf "Akzeptieren".

20. Mai 2019

Vortrag im Rahmen des Sibyllenbad-Forums: Das künstliche Hüft- und Kniegelenk - Was gibt es Neues?

Neualbenreuth/Waldsassen. Am verganenen Mittwochabend referierte Dr. Torsten Friese (ärztliche Leiter des MVZ Stiftland Waldsassen) im Rahmen des Sibyllenbad-Forums über das künstliche Hüft-und Kniegelenk .

Als hochstandardisiertes Operationsverfahren würden diese ca. 400.000 Mal in Deutschland implantiert. Der größte Anteil davon in zertifizierten Endoprothetikzentren, wie auch im Endoprothetikzentrum Tirschenreuth mit seinem Kooperationspartner, dem MVZ Stiftland Waldsassen. In diesen Zentren wird u.a. durch Einhaltung interdisziplinärer Verfahrensprozesse eine erhöhte Patientensicherheit, Versorgungsqualität und Ergebnisqualität gewährleistet. Dr. Friese zeigte in seinem Vortrag auf, wann ein Kunstgelenk notwendig wird und zeigte die Unterschiede der vielen aktuellen Prothesenmodelle auf. Der letzte Teil des Vortrages bezog sich auf das Neuerungen. Dabei ging es um patientenspezifische Implantate, Robotertechnik und Werkstoffoptimierung, die laut Dr. Friese von einer stetigen Weiterentwicklung von Implantaten, Instrumenten und Operationstechniken zeugen würden. Ziel sei es, den erhöhten Anspruch der Patienten an ihre Prothese zu erfüllen und die Standzeit dieser zu verlängern.

Katrin Kropf – Physiotherapeutin im Sibyllenbad –  erläuterte im Anschluss die wesentlichen Therapiemöglichkeiten, welche den Patienten vor und nach einer Operation im Sibyllenbad zur Verfügung stehen. Frau Kropf arbeitet seit 18 Jahren im Sibyllenbad. Insgesamt sind 20 Physiotherapeuten sowie sechs Therapieassistentinnen im Sibyllenbad beschäftigt.

Nach einer Gelenk-OP sorgen die Therapeutinnen dafür, die Patienten aus ihrer “Schonhaltung” zu bringen und geben auch Anleitung für das Selbsttraining für zuhause.

Im Sibyllenbad sei hier die Krankengymnastik als trockene Einzelanwendung wichtig, die die Gelenke stabilisieren, die Beweglichkeit fördern sowie die Bänder und Muskulatur stärke, so Kropf.
Des Weiteren werde nach der Operation oder präventiv eine Serie von  Radon-Kohlensäure-Kombinationsbädern verabreicht, die die Gelenkentzündungen hemmen und die Durchblutung im ganzen Körper fördern.

Beide Therapiemöglichkeiten seien sowohl für Patienten nach der Gelenks-Operation als auch präventiv für Patienten mit Schmerzen geeignet.

Die beiden Referenten beantworteten nach den Vorträgen dem sehr interessierten Publikum zahlreiche Fragen. Am Stand der Firma Orthopädietechnik Fischer konnten sich die Teilnehmer zusätzlich noch über verschiedene orthopädische Hilfsmittel informieren.

Dr. Friese vom MVZ Stiftland

Kontakt

Sie haben Fragen zu unseren Leistungen?
Der Gästeservice freut sich auf Sie.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen